An erster Stelle steht immer das Erstgespräch. Hier besprechen Sie Ihre Anliegen, Ziele und Fragen und die Therepeutin erklärt Ihnen ihre Vorgehensweise. Der verhaltenstherapeutische Behandlungsansatz ermöglicht es, Einsicht in bewusste und unbewusste Lernerfahrungen und biografische Bedingungen zu erlangen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer psychischen Beschwerden in Ihrer aktuellen Lebenssituation beitragen.
Ihre persönlichen Veränderungsziele stellen den „roten Faden“ der gemeinsamen therapeutischen Arbeit dar. Dabei gilt das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das heißt, wir unterstützen Sie in dem Umfang und Ausmaß, wie Sie es benötigen, um sich selbst zu helfen. Hierzu werden Ihnen Werkzeuge in Form von Lösungsstrategien an die Hand gegeben und neue Verhaltenskompetenzen vermittelt. Die Arbeitsweise ist somit sehr ziel- und lösungsorientiert und soll Sie dabei unterstützen Ihr Empfinden von Selbstwirksamkeit zu steigern, sodass Sie aktiv und eigenverantwortlich u.a. gewünschte Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln verfolgen können.
Wir bieten Ihnen (nach der Diagnostik) vorzugsweise Kombinationsbehandlungen an. Das heißt, Sie besuchen wöchentlich, zu einem festen Termin, Gruppentherapiesitzungen. Eine Therapiegruppe besteht aus 7 – 9 TeilnehmerInnen, eine Gruppensitzung dauert 100 Minuten. Zusätzlich finden parallel dazu nach Bedarf, Einzeltherapiesitzungen statt. Diese dauern 50 Minuten und finden meist nach individueller Absprache und Symptombild alle 6 bis 10 Wochen statt.
Einige PatientInnen berichten anfangs von unterschiedlichen Befürchtungen bezüglich ambulanter Gruppentherapie. Im persönlichen Gespräch werden wir Ihre Befürchtungen aufgreifen und Ihre Fragen klären. Das Ziel ist, dass Sie bestmöglich von der Therapie profitieren können.
Das gegenseitige Verstandenwerden und Verstehen in der Gruppe reduziert das „Ich bin ganz allein mit meinen Problemen“-Empfinden.
Vielen fällt es zu Beginn schwer, vor fremden Menschen über ihre Probleme zu sprechen. Haben sie jedoch den Mut dazu gefunden, können sie die Erfahrung machen, dass dies positive Auswirkungen hat – etwa, dass sie von anderen akzeptiert und verstanden werden. Zudem können sie auf diese Weise bisher unterdrückte Gefühle erleben und verarbeiten.
Stärkung des Selbstwertgefühls -etwa dadurch, dass die TeilnehmerInnen lernen, sich zu öffnen, für eigene Wünsche und Bedürfnisse einzutreten, anderen Feedback zu geben oder an Rollenspielen teilzunehmen.
Durch die Rückmeldung der anderen TeilnehmerInnen kann der Berichtende seine Situation aus einer anderen Perspektive sehen, seine Probleme besser einordnen und erfahren, dass seine Gefühle und Reaktionen auf ein Problem durchaus verständlich sind. Durch das Feedback lernen die TeilnehmerInnen auch, sich selbst und ihre Wirkung auf andere besser einzuschätzen.
Die Gruppe bietet die Möglichkeit, einen gesunden Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen zu finden. So können sie einerseits von der Unterstützung durch andere profitieren und andererseits ein Vorbild und eine Hilfe für andere sein.
Die TeilnehmerInnen tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und können von den Erfahrungen der anderen TeilnehmerInnen profitieren. Durch die Anzahl der TeilnehmerInnen kommen dabei oft viele Vorschläge zusammen, wie Probleme bewältigt oder gelöst werden können.
Hilfreiche Verhaltensweisen und Techniken können in der Gruppe geübt werden, bevor die TeilnehmenerInnen diese mit in Ihren Alltag anwenden.
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